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Schalke 04 - David Wagner verteidigt Ozan Kabak nach Spuckattacke: "Zu 100 Prozent keine Absicht"

Sat 26 September 2020 | 20:33

Nach dem Auswärtssieg von Werder Bremen auf Schalke sorgt eine Spuckattacke von S04-Verteidiger Ozan Kabak für Diskussionen.

Ozan Kabak (20) von Schalke 04 hat bei der 1:3-Niederlage gegen Werder Bremen mit einer Spuckattacke gegen Ludwig Augustinsson (26) für einen Eklat gesorgt. Der SVW-Verteidiger übte anschließend scharfe Kritik. Schalke-Trainer David Wagner stellte sich hingegen hinter seinen Abwehrmann.

"Ich habe es nicht gemerkt, aber das ist nicht Fairplay", sagte Augustinsson am Sky-Mikrofon, nachdem er die Szene vorgelegt bekommen hatte: "Aber er hat am Ende seine Rote Karte bekommen und wir haben gewonnen".

Kabak sah die Ampelkarte allerdings nicht aufgrund seiner Ekel-Aktion. Der Türke flog kurz vor Schluss nach einem taktischen Foulspiel (84.). Gelb hatte er für das Foul gesehen, das zum Elfmeter für Werder Bremen und zum 0:3 aus Schalker Sicht geführt hatte.

Nach Spuckattacke: Nachträgliche Sperre für Kabak?

Was war passiert? Nach einem harten Zweikampf spuckte Kabak in Richtung des am Boden abrollenden Augustinsson. "Das ist nicht schön. Das hat nichts mit Fußball zu tun", fügte Augustinsson auf Nachfrage an. Schiedsrichter Markus Schmidt konnte die Szene nicht sehen, weshalb Kabak (vorerst) davonkam.

Schalke-Trainer David Wagner stellte sich anschließend hinter seinen Schützling und kündigte ein Vier-Augen-Gespräch mit Kabak an. "Das sieht unschön aus. Zu 100 Prozent war es aber keine Absicht. Ich kenne seinen Charakter. Ich werde nachher natürlich mit ihm sprechen", erklärte der 48-Jährige.

Ob Kabak eine nachträgliche Sperre kassiert, bleibt abzuwarten. Für Sky-Experte Lothar Matthäus gibt es beispielsweise keine zwei Meinungen, der Rekordnationalspieler sprach sich klar für eine angemessene Strafe aus.

Nach Spuckattacke: Ozan Kabak entschuldigt sich

Kabak hat sich bei Gegenspieler Ludwig Augustinsson entschuldigt, nachdem er ihn angespuckt hatte.

"Es war keine Absicht, die Sicht von außen täuscht", schrieb der türkische Nationalspieler bei Twitter: "Ich habe so etwas noch nie gemacht und werde es auch niemals tun, da es einfach unsportlich ist. In jedem Fall, Entschuldigung an Ludwig."


source: SportMob

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