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FC Bayern - Uli Hoeneß: "David Alaba hat einen geldgierigen Piranha als Berater"

Sun 13 September 2020 | 9:23

Die Gespräche zwischen dem FCB und David Alaba ziehen sich. Für Uli Hoeneß ist das die Schuld von dessen Berater.

Uli Hoeneß hat beim Sport1 -"Doppelpass" am Sonntag David Alabas Berater Pini Zahavi attackiert. Hintergrund: Die Verhandlungen über eine Vertragsverlängerung mit Alaba (28) sind wegen unterschiedlicher Gehaltsvorstellungen ins Stocken geraten .

"Er hat einen geldgierigen Piranha als Berater", polterte Hoeneß. "Es geht wirklich nur ums Geld. Er ist ja schon beim besten Verein der Welt, wo soll er noch hin?"

FC Bayern: Fordert David Alaba 125 Millionen Euro Gehalt?

Hoeneß habe sich mit Alaba vor einigen Wochen auf einen Kaffee verabredet. Bisher sei man aber - wegen Zahavi - "noch zu keinem Ergebnis gekommen". Alabas Vater George, der in der Vergangenheit als Berater seines Sohnes aufgetreten war, lasse sich von Zahavi "sehr beeinflussen", sagte Hoeneß. Mit George Alaba habe er "immer super Gespräche" geführt. Sein Sohn David müsse jedoch letztendlich selbst entscheiden, meint Hoeneß.

Alabas Vertrag beim FC Bayern läuft 2021 aus. Zahavi soll einen Fünfjahresvertrag für Alaba mit einem Gesamtvolumen von 125 Millionen Euro Gehalt fordern . Aktuell verdient der Österreicher, der seit 2008 beim FC Bayern spielt, kolportierte 15 Millionen Euro. Wie die Sport Bild zuletzt berichtete, habe der deutsche Rekordmeister ein maximales Jahresgehalt von 17 Millionen Euro angeboten.

Wie Hoeneß außerdem verriet, soll Zahavi für sich selbst einen Unterschriftsbonus im zweistelligen Millionen-Bereich für eine Alaba-Verlängerung fordern.

Ein offizielles Angebot eines anderen Vereins hat der FC Bayern nach Angaben von Präsident Herbert Hainer noch nicht erhalten. "Uns hat noch keiner kontaktiert", sagte der 66-Jährige jüngt dem kicker . Der FC Bayern habe Alaba "ein Angebot gemacht, das fair und wettbewerbsfähig ist".

Uli Hoeneß über David Alaba: "Wünschen uns nichts sehnlicher, als dass er bleibt"

Alaba avancierte in der vergangenen Saison aufgrund des Kreuzbandrisses von Niklas Süle zum Innenverteidiger und Abwehrchef unter Trainer Hansi Flick. Die Bayern wollen Alaba unbedingt halten, das betonte auch Hoeneß erneut: "Wir alle wünschen uns nichts sehnlicher, als dass er bleibt."

Sportvorstand Oliver Kahn zeigte sich Ende August noch optimistisch, was eine Einigung mit Alaba betrifft: "Ich denke, wir nähern uns beide an. Das letzte Gespräch war sehr angenehm in der Atmosphäre. Er weiß selber, was er gerade in diesen Zeiten am FC Bayern hat. Im Moment sehe ich das sehr, sehr optimistisch, dass wir ihn hier beim FC Bayern halten können."


source: SportMob
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