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Donny van de Beek über geplatzten Transfer zu Real Madrid: "Ich war sauer"

Sat 05 September 2020 | 17:55

Vor seinem Wechsel zu Manchester United wäre van de Beek fast bei Real Madrid gelandet, doch der spanische Rekordmeister überlegte es sich anders.

Donny van de Beek hat in einem Interview über seinen geplatzten Transfer zu Real Madrid gesprochen. "Wie Sie wissen, war alles mit Real Madrid geregelt. Die Klubs hatten sogar schon eine Einigung, aber aus irgendwelchen Gründen klappte es letztlich nicht", erklärte der 23-Jährige im Gespräch mit der niederländischen Tageszeitung De Telegraaf.  "Ich denke, dass es daran lag, dass die Spieler, die gehen sollten, doch blieben. Deshalb sah Real Madrid wohl auch von mir ab", so van de Beek.

Der spanische Rekordmeister soll sich bereits Anfang des Jahres mit Ajax Amsterdam auf eine Ablöse für van de Beek verständigt haben, hatte diesen aber im Juli davon unterrichtet, dass sein Wechsel keine Priorität mehr habe. "Damals war ich sauer, da ich nicht wusste, ob sich mir eine derartige Möglichkeit nochmals bieten würde", betonte van de Beek.

Berater von van de Beek über geplatzten Transfer: "Die Pandemie verzögerte alles"

Zuvor hatte schon seit Berater über die Hintergründe des geplatzten Transfers gesprochen: "Im März war alles bereit für ihn, um zu Real Madrid zu wechseln. Doch die Pandemie verzögerte alles", sagt Jesaia "Sjaak" Swart gegenüber Sportwitness : "Die Klubs tätigen keine Transfers, wenn sie davor nichts verkauft haben. Das ganze Bild hat sich verzerrt."

Statt zu Real Madrid wechselte van de Beek am Mittwoch zum englischen Rekordmeister Manchester United , dort hat der niederländische Nationalspieler einen Vertrag bis 2025 unterschrieben. "Ich kann kaum beschreiben, was es für eine unglaubliche Chance ist, einem Klub mit solch einer fantastischen Geschichte beizutreten", erklärte van de Beek seinen Transfer in die Premier League. "Ich bin jetzt bereit, den nächsten Schritt in meiner Karriere zu machen und auf höchstem Niveau zu spielen, und es gibt keinen höheren Standard als Manchester United."


source: SportMob
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