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Ex-Sportdirektor Carboni verrät: Ronaldo wäre 2006 beinahe beim FC Valencia gelandet

Fri 07 August 2020 | 13:26

Cristiano Ronaldo wäre vor 14 Jahren wohl beinahe beim FC Valencia gelandet. Ein Deal kam aber bekanntermaßen nicht zustande.

Der portugiesische Superstar Cristiano Ronaldo (Juventus Turin) stand im Jahr 2006 offenbar kurz vor einem Engagement beim FC Valencia. Das verriet der ehemalige Blanquinegros-Sportdirektor Amedeo Carboni.

"Wir hatten zu jenem Zeitpunkt die finanziellen Ressourcen, um den Deal zu stemmen. Wir hatten ein Arrangement mit seinen Sponsoren Nike und Coca Cola", sagte Carboni im Gespräch mit Il Posticipo. Auch mit dem damals 21-Jährigen sei man sich einig gewesen. "Ronaldo hat damals schon zehn Millionen Euro verdient, das ist viel Geld für einen Klub wie Valencia. Dann gab es einen Streit zwischen ihm und ManUnited, während Valencia einen 'Boom' erlebte. Ich hatte sein 'Ja', dass er zu uns kommt."

Amedeo Carboni: "Zwischen Ronaldo, seinem Berater und mir fehlte nichts"

Warum der Wechsel doch nicht über die Bühne ging, erklärte Carboni nicht. "Die Verträge wurden durch Jorge Mendes unterzeichnet, zwischen Ronaldo, seinem Berater und mir fehlte nichts. Der Deal kam jedoch nicht zustande."

Zum Hintergrund der Ronaldo'schen Transferambitionen: CR7 hatte im Rahmen der WM 2006, bei der Portugal und England aufeinandertrafen, einen Platzverweis von Wayne Rooney, zeitgleich Teamkollege bei den Red Devils, gefordert. Dieser hatte sich über Ronaldos Gebaren im Anschluss enorm aufgeregt, laut der englischen Boulevardzeitung The Sun angekündigt, Ronaldo in "zwei Teile" zu brechen.

Englische Presse stürzte sich auf Cristiano Ronaldo

Die englische Presse stürzte sich damals auf den Edeltechniker, der Daily Mirror forderte beispielsweise, Ronaldo nicht mehr ins Land zu lassen. Er selbst forcierte aufgrund der Berichterstattung und der fehlenden Rückendeckung seitens der United-Verantwortlichen damals einen Abgang. "Ich denke, ich sollte aus Manchester verschwinden", sagte Ronaldo und schob nach: "Die Voraussetzungen, um weiter hier zu spielen, sind nicht gegeben. In drei Tagen werde ich entscheiden, wo ich hingehe."

Quelle: Getty Images

Bekanntermaßen entschied sich der Offensivmann letztlich für einen Verbleib. Erst drei Jahre später zog es Ronaldo nach Spanien. Auf der iberischen Halbinsel heuerte er jedoch nicht bei Valencia, sondern beim Rekordmeister Real Madrid an, für den er in 438 Pflichtspielen 450 Tore erzielte.


source: SportMob