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Luis Figo verrät: Roberto Mancini hat mich am meisten gedemütigt

Mon 04 May 2020 | 13:26

Luis Figo stand einst bei Inter Mailand unter Vertrag. Zwar war es eine sportlich sehr erfolgreiche Zeit, doch eines störte ihn ganz gewaltig.

Der frühere portugiesische Profi Luis Figo (47) hat erklärt lassen, dass er zu seiner Zeit bei Inter Mailand wegen Trainer Roberto Mancini (55) ziemlich unzufrieden war.

"Zu Beginn sammelte ich gute Erfahrungen bei Inter, dann aber lief es mit ihm (Mancini, Anm. d. Red.) nicht wirklich gut", verriet Figo im Gespräch mit Italien-Legende Fabio Cannavaro während eines Instagram-Live. "Mancini war eine von den Personen, die mich in meiner Karriere am meisten gedemütigt haben", schob der Portugiese nach. 

Figo verließ Real Madrid im Jahr 2005, um sich den Nerazzurri anzuschließen. In vier Jahren bei Inter gewann er viermal in Folge die italienische Meisterschaft. 

Luis Figo unter Mancini: "Ich habe gelitten"

Trotz der sportlich sehr erfolgreichen Zeit in der Modemetropole war für Figo nicht alles Gold, was glänzte. "Ich habe gelitten. Ich war keine 20 mehr, sondern bereits 34 oder 35 und musste Situationen durchleben, die man niemandem wünscht", so der 127-fache portugiesische Nationalspieler weiter.

Vor allem Mancinis menschlichen Umgang mit den Spielern und Funktionären fand er fragwürdig. Dabei ging es ihm nicht nur um die geringen Einsatzzeiten, die ihm zunehmend winkten. 

Luis Figo musste sich unter Mancini 85 Minuten lang aufwärmen

"Mich 85 Minuten lang zum Warmmachen zu schicken, um mich dann für drei Minuten noch einzuwechseln, wenn es hochkommt. Das ist nicht normal", ärgerte sich Figo.

Er kickte noch bis Sommer 2009, ehe er bei den Nerazzurri seine Schuhe an den Nagel hängte. Mancini, der später Manchester City sowie Galatasaray trainierte und nochmal zu Inter zurückkehrte, ist heute Trainer der italienischen Nationalmannschaft.


source: SportMob