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Porto-Präsident Pinto da Costa: Manchester United verhinderte kurzfristige Rückkehr von Jose Mourinho

Sat 18 April 2020 | 17:50

Porto-Präsident da Costa hat verraten, dass eine kurzfristige Rückkehr Mourinhos 2016 an der fehlenden Zustimmung von Manchester United scheiterte.

Bevor Jose Mourinho bei Manchester United die Nachfolge des entlassenen Louis van Gaal angetreten hat, wäre der 57-Jährige für die Rückrunde der Saison 2015/16 bereit gewesen, seinem Ex-Verein FC Porto unter die Arme zu greifen. Das hat Porto-Präsident Pinto da Costa auf dem offiziellen YouTube-Kanal des Vereins verraten.

"Wir waren mitten in der Saison ohne Trainer. Ich habe mich an Mourinho gewandt, der einen Vertrag mit Manchester United hatte, aber erst in der folgenden Saison starten wollte", sagte der 82-Jährige und erklärte: "Ich habe gefragt, ob er bis zum Ende der Saison kommen könne. Es schien unmöglich. Aber nicht für ihn."

Porto-Präsident da Costa erklärt: Darum scheiterte Mourinhos Engagement

Demnach habe sich Mourinho vorstellen können, für die anstehenden Finalspiele an der Seitenlinie zu übernehmen: "Zu dieser Zeit gab es ein Pokalfinale sowie ein Ligapokalfinale und er sagte, er würde kommen", so da Costa, der die Rechnung allerdings ohne Manchester United machte.

Offenbar wollte der Verein ein direktes Aufeinandertreffen mit Mourinho verhindern: "Als wir dachten, dass es möglich ist, haben sie dies nicht genehmigt. Sie argumentierten, dass wir Gegner in einem europäischen Wettbewerb sein könnten", betonte der Porto-Präsident, der diese Position bereits seit 1982 bekleidet.

Trotzdem ist da Costa die Tatsache, dass der heutige Tottenham-Trainer überhaupt bereit gewesen wäre, dem Verein zu helfen, nachhaltig in Erinnerung geblieben. "Viele Leute ignorieren die Tatsache, dass Mourinho ohne jegliche Bedingungen zur Verfügung stand, um im Notfall eine halbe Saison in Porto zu verbringen", so da Costa, der betonte: "Es zeigt die Zuneigung, die er [für den Verein] hatte."


source: SportMob
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