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Bundesliga: DFL-Präsidium schlägt Unterbrechung der Saison ab Dienstag vor - 26. Spieltag soll stattfinden

Fri 13 March 2020 | 9:51

Wegen des Coronavirus wird die Bundesliga-Saison wohl ab kommender Woche unterbrochen. Der 26. Spieltag soll aber noch stattfinden.

Das Präsidium der DFL hat am Freitagvormittag vorgeschlagen, die laufende Saison in der 1. und 2. Bundesliga wegen der sich weiter ausbreitenden Coronavirus-Pandemie ab kommenden Dienstag (17. März) zu unterbrechen. Bis einschließlich 2. April, also bis nach der Länderspielpause, soll der Ball dann mindestens ruhen.

Der Vorschlag wurde am Freitag nach einer Sondersitzung gemacht. Der an diesem Wochenende anstehende 26. Spieltag, so die DFL, werde aber wie geplant ohne Zuschauer stattfinden.

Bundesliga: DFL will die Saison weiterhin zu Ende spielen

Eine Entscheidung über den Vorschlag soll bei der am kommenden Montag tagenden Mitgliederversammlung getroffen werden.

"Ziel ist es weiterhin, die Saison bis zum Sommer zu Ende zu spielen – aus sportlichen Gesichtspunkten, aber insbesondere auch weil eine vorzeitige Beendigung der Saison für einige Klubs existenzbedrohende Konsequenzen haben könnte", hieß es in einer Mitteilung.

Hannover gegen Dresden wird wegen Corona-Fällen bei 96 schon abgesagt

"Die gesamte Gesellschaft und damit auch der Fußball stehen vor einer bislang unbekannten Herausforderung. Unter Berücksichtigung der Vorgaben der lokalen Behörden findet der 26. Spieltag der Bundesliga und 2. Bundesliga ohne Stadion-Zuschauer statt", hieß es weiter.

Eine Ausnahme ist das für Sonntag geplante Zweitliga-Spiel zwischen Hannover 96 und Dynamo Dresden, das vom Spielplan abgesetzt wurde. Zuvor waren zwei Spieler von Hannover positiv auf das Coronavirus getestet worden. 

Kommt es ab Dienstag zur Aussetzung des Spielbetriebs, soll in der Länderspiel-Pause zwischen allen Klubs unter Berücksichtigung der dann vorliegenden Erkenntnisse über das weitere Vorgehen befunden werden. 

Mit Blick auf das kommende Wochenende seien sowohl DFL als auch Klubs weiter im engen Austausch mit dem Bundesgesundheitsministerium beziehungsweise den lokalen Gesundheitsbehörden an den jeweiligen Stadion-Standorten. An Fan-Gruppen wurde appelliert, sich nicht vor den Stadien zu versammeln und so einen Beitrag zum Schutz der Bevölkerung zu leisten. 


source: SportMob
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